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Krankheit und Einsamkeit: Brunos Leiden als Stallhund auf Kreta

Bruno hat als Stallhund bereits ein hartes Leben hinter sich.
Bruno hat als Stallhund bereits ein hartes Leben hinter sich.

Bruno, ein Stallhund wie so viele andere auch? Seine Geschichte ist viel zu normal hier. Einsam, angekettet soll er in einem Stall Marder und Wiesel fernhalten. Dafür bekommt er keine medizinische Versorgung, sporadisch Futter und „darf“ in Einsamkeit sein Dasein fristen.

Bruno der Stallhund ist krank

Natürlich hat er keine Prophylaxe gegen Flöhe oder Zecken erhalten. Sowas kostet Geld. Und bedeutet Aufwand. Wieso auch, es ist doch nur ein Hund.

Entdeckt haben wir ihn, nachdem um die Aufnahme eines anderen Hundes gebeten worden war. So stießen wir auf diesen liebenswerten Schäferhund und entdeckten seine offenen Wunden.

Wir baten ihn zum Tierarzt fahren zu dürfen, da die offenen Wunden an Ohren und Nase sehr auf Leishmaniose hindeuteten. Wir versuchen immer sofort alles zu tun, um solche Tiere schnellstmöglich testen zu lassen. Die Ausbreitungsgefahr ist bei unbehandelten Tieren einfach zu groß und bedeutet eine Gefahr für die ganze Region.

Bruno muss dringend behandelt werden

Aufgrund der mangelnden Prophylaxe hat er sich bei Zecken oder Flöhen fast schon erwartbar mit Leishmaniose infiziert. Doch nicht nur das. Die Krankheit ist schon fortgeschritten und so ist eine ausführliche Behandlung unumgänglich. Sowohl um Bruno weiteres Leid zu ersparen, als auch die Tiere in der Region vor einer weiteren Ausbreitung und somit Ansteckung zu schützen.

Das heisst, er braucht ab jetzt zwei mal täglich Tabletten. Außerdem guten Parasitenschutz und in seinem Fall, aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums seiner Erkrankung, noch so einiges mehr.

So gab es daraufhin einige Gespräche mit dem Besitzer dieses alten Schäferhundes Doch leider konnte keine zufriedenstellende Lösung vor Ort gefunden werden um sicherzustellen, dass er die Medikamente regelmässig bekommt.

Bruno ist jetzt erst einmal bei uns

Was sollen wir sagen? Wir konnten ihn nicht zurück geben, gerade weil durch den Besitzer eine regelmässige Versorgung nicht gewährleistet werden konnte.

Dieser wunderbare, achtjährige Prachtkerl ist absolut gutmütig, so als merke er sofort, dass wir nur wollen dass es ihm in Zukunft besser geht. Wir tun ales, damit er seine kommenden Jahre noch genießen kann.

Bruno bekommt jetzt zusätzlich noch Aufbaumittel für seine Knochen, da er neben der Leishmaniose noch starke Hüftprobleme hat, die ihn belasten. Außerdem Schmerzmittel und die Leishmaniosetherapie.

Und er genießt zusätzlich die riesengrosse Portion Liebe und Zuneigung, vorsichtige Spaziergänge und hochwertiges – und vor allem regelmäßiges – Futter.

Gute Nachrichten gibt es auch

Brunos Blutwerte sind ganz gut. Der ehemalige Stallhund bekommt jetzt Antibiotika und die Behandlung schlägt bisher auch ganz gut an.

Außerdem wurden erst einmal seine Ohren gereinigt und seine Krallen geschnitten. Er wurde gekämmt und seine Haut wurde versorgt.

Laut unseren Tierärzten ist er bereits über acht Jahre alt. Und er war sogar schon kastriert. Etwas, dass man auch nicht bei jedem Ketten- oder Stallhund erlebt.

Bruno kann es kaum glauben

Dabei blickt er uns jedes Mal an, als könne er all das nicht recht glauben. Er ist unheimlich zutraulich und zeigt seine Zuneigung indem er ausführlich die Hand ableckt, wenn man zu ihm kommt und ihn versorgt.

Außerdem, trotz der Schmerzen in seinen Knochen deutet er Freudensprünge an. Zeigt, wie sehr er sich über uns freut. Einfach ein liebenswerter und toller Kerl.

Wir werden weiter über ihn berichten…

Bruno freut sich über Unterstützung

Vielleicht findet sich ja jemand, der uns und den lieben Bruno bei seiner Behandlung unterstützen möchte. Denn auch wenn Bruno mit seinen gut acht Jahren unserer Meinung nach noch zu jung für einen Gnadenhof ist, so benötigt er doch mindestens erst einmal eine auch finanziell aufwändige Behandlung.

Dennoch sehen wir sein Leben fortan unter neuer, vorsichtiger Hoffnung. Vielleicht schaffen wir es, dass er unter besonderen Umständen doch noch einmal eine Chance auf eine schöne Zeit in einer eigenen Familie erhalten könnte.

Es braucht dazu Menschen mit viel Liebe, Geduld und Erfahrung. Bis dies jedoch so weit ist und es Bruno an nichts fehlen soll, würden wir uns über Paten freuen, die Bruno unterstützen möchten.

Daher freut sich Bruno (und wir auch), wenn wir Paten finden, die uns dabei unterstützen ihm bestmöglich zu helfen.

Kontakt

Wenn Sie mehr wissen wollen oder Fragen haben, wie Sie uns unterstützen können, melden Sie sich gerne.

Weitere Infos unter Tel. 06253-972293 oder per Mail.
Oder auf unserer Facebook-Seite.

Weitere Bilder von Bruno